Impingement Syndrom

Eines der häufigsten Krankheitsbilder am Bewegungsapparat ist das Impingement Syndrom an der Schulter. Betroffen sind meist Menschen, die ihre Schultern einseitig belasten, entweder als  mechanische Ursache bei verschiedene Sportarten oder durch alltägliche Überkopfbewegungen.  Auch degenerative Veränderungen können diese Schmerzen  auslösen. Es treten Beschwerden vor allem beim Bewegen im Bereich des Oberarmes und der Schulter auf mit zunehmender Bewegungseinschränkung. Schmerzen in der Nacht und beim Liegen auf der Schulter sind typisch.

Hierbei kommt es zu einer „Einengung“ und einem „Zusammenstoß“ verschiedener anatomischer Strukturen im sogenannten subacromialen Raum. Darunter versteht man den Bereich zwischen der Supraspinatussehne und dem Schleimbeutel und dem Schulterdachknochen, dem Acromion. 

Die Schmerzen beginnen meistens schleichend und werden anfänglich kaum wahrgenommen. Nicht selten kann eine „falsche“ ruckartige Bewegung akute Beschwerden auslösen. Es sind aber auch chronische Überlastungen mit hochgradiger  Bewegungseinschränkungen möglich.

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